Achim Hofmeyer
To Hell With Tradition

Über mich

Wer bin ich? Eine gute Frage. Die Tatsache, dass ich eine Selbstpräsentation hier nicht einfach im effizienten Business-Workshop-Vorgeplänkel-Stil á la Wir machen jetzt erstmal eine schnelle Vorstellungsrunde abfrühstücken kann – für diese Facette gibt es ja immer noch XING oder LinkedIn –, impliziert vielleicht schon den Hauch einer Antwort. Aber schließlich soll das hier ja auch keine existenzialistische Abhandlung werden, so sehr mich das auch reizen würde.

Also vielleicht: Was bin ich? Oder besser noch: Was bin ich nicht? Ich bin nicht kompatibel mit Schubladen, zumindest mit keiner der Schubladen, mit denen ich mich bisher konfrontiert sah. Denn keine dieser Schubladen bietet auch nur ansatzweise ausreichend Freiraum und Flexibilität, meinen vielseitigen Interessen nachzugehen und mein facettenreiches kreatives Potenzial zu entfalten. Dank einer langjährigen zehrenden Selbststudie weiß ich, dass das kompromisslose Verfolgen genau eines Zieles auf genau einem Wege als Vernunftlösung, um eben kompatibel zu sein, nicht meinem Wesen entspricht.

Also lasse ich die vermeintliche Vernunft beiseite und höre achtsam auf das, was seit klein auf in mir geschlummert hat und nun beginnt frei zu atmen.

Ich halte nichts von Zertifikaten. In Anlehnung an Schopenhauer bin ich der Meinung, dass natürliche Empathie, Inspiration, Kreativität und Emotion fast jeden Grad von Ausbildung ersetzen kann, aber keine Ausbildung natürliche Empathie, Inspiration, Kreativität und Emotion.

Ich bin Musiker.

Ich bin Schauspieler.

Ich bin Schriftsteller.

Ich bin Denker.